milKit Compact Kit

milKit Compact Kit

35mm
€59,95
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milKit Compact Kit
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milKit Compact Kit

€59,95
Valve length

With the revolutionary milKit valve and syringe system, installation and maintenance of tubeless sealant becomes a breeze:

Measure and refill: The milKit valve system allows to check old and add new sealant without deflating the tire
No more valve clogging: The patented smart rubber flaps prevent the sealant from entering and blocking the valve 
Easy and clean installation: No more mess as tires can be inflated dry and sealant added afterwards through the valve

Sicher, dass du alles hast?

Alles rund um das Thema Dichtmilch

Wie oft muss man Tubeless Milch nachfüllen?

Dichtmilch sollte sie im Reifen regelmässig ausgetauscht werden.

Je nach Hersteller wird ein Wechsel der Dichtmilch alle 2-6 Monate empfohlen. Für die Original-Dichtmilch und die Road and Gravel-Dichtmilch von milKit empfehlen wir einen Dichtmilch-Check nach etwa 3 Monaten. Mit dem milKit Ventilsystem gelingt das im Handumdrehen und ganz ohne den Reifen abzunehmen.

Die Milch ist noch flüssig, aber es ist nicht mehr die empfohlende Menge im Reifen: Dichtmilch nachfüllen.

Die Milch ist schon arg eingetrocknet und man kann kaum oder nichts mehr entnehmen: Reifen abnehmen und reinigen. Dann empfohlene Menge an Milch dazugeben. So gehst du sicher, dass Menge und Qualität der Dichtmilch stimmen. Um die Demontage des Reifens und den damit verbundenen händischen Reinigungsschritt zu verhindern, schaue bitte rechtzeitig, dass du die Milch noch in einem einigermassen flüssigen Zustand austauschst - ganz einfach und sauber mit dem milKit Ventilsystem.

Was beeinflusst die Haltbarkeit der Dichtmilch?

Die Temperatur spielt eine grosse Rolle bei der Haltbarkeit deiner Tubeless-Milch.

Im Sommer kann die Milch aufgrund der höheren Temperaturen schneller austrocknen. Das ist vor allem für Road-Biker oder Graveller wichtig, die viel auf erhitztem Belag (Asphalt bei Sonneneinstrahlung) fahren. Unter solchen Umständen sollte man früher nachfüllen, um die volle Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.

Im Winter hält die Milch zwar länger, sie kann aber nach der Zeit etwas eindicken - vor allem, wenn das Rad über einen längeren Zeitraum stillsteht. Auch in diesem Fall empfiehlt sich der Austausch der Dichtmilch, um die volle Performance zu gewährleisten.

Wie häufig zu deine Tubeless-Milch erneuern musst, hängt auch von deinem persönlichen Fahrstil ab. Wer viel Offroad unterwegs ist und sich dadurch häufiger kleinere Löcher zuzieht, die abgedichtet werden müssen, der hat insgesamt auch mehr Milchverbrauch.

Wichtig: Gerade bei neuen Reifen kommt es häufig vor, dass die Karkasse anfangs etwas Milch „aufsaugt“. Deshalb empfiehlt es sich, nach der ersten Fahrt die Menge zu kontrollieren und gegebenenfalls nachzufüllen.

Kann ich milKit-Dichtmilch mit Wasser verdünnen, um sie länger haltbar zu machen?

Da die Dichtmilch auf Wasser basiert, kann sowohl die Original-Dichtmilch als auch die Road- und Gravel Dichtmilch mit Wasser “gestreckt” werden. Bei der Original-Milch sollten es nicht mehr als 30% sein, bei der Road- und Gravel Milch empfehlen wir eine maximale Hinzugabe von Wasser von 15%. Bitte beachte, dass sich die Verdünnung der Milch auf die Performance der Dichtmilch auswirkt - die Dichtfähigkeit also abnimmt, je mehr Wasser hinzugegeben wird.

Wann wird es Zeit für den Milch-Wechsel?

Der Schütteltest: Ist die richtige Menge an Tubeless-Milch im Reifen, dann kann man tatsächlich ein leichtes Schwappen vernehmen. Wer kein geschultes Ohr hat, kann aber auch auf Nummer sicher gehen.

Mit dem milKit Ventilsystem kannst du deine Dichtmilch nicht nur ganz ohne Sauerei deine Dichtmilch nachfüllen. Du kannst genauso einfach auch den Füllstand der Milch überprüfen. So bist du immer auf der sicheren Seite. Wie das funktioniert, zeigen wir dir hier.
Zum milKit Ventilsystem.

Eine praktische Faustregel: Wenn du als Vielfahrer mehrmals pro Woche unterwegs bist, solltest du spätestens alle 3 Monate einen Check machen. Die konstante Nutzung verbraucht die Milch gleichmässiger, aber auch schneller.

Gelegenheitsfahrer kommen meist 4-6 Monate mit einer Füllung aus, sollten aber besonders auf das Aushärten der Milch achten.

Saisonfahrer fahren am besten, wenn sie vor jeder neuen Saison die Milch komplett erneuern und mit frischem Material starten.

Neuer Reifen: Deshalb verschwindet Dichtmilch einfach so!

Ein neuer Reifen braucht meist mehr Dichtmilch, weil die Karkasse anfangs einen Teil davon aufsaugt. Innen ist der Reifen noch trocken und noch mit keinem Dichtfilm versehen, deshalb zieht Dichtmilch fast unbemerkt in die Poren.

Hinweis: Aus diesem Grund sollte die empfohlene Menge an Dichtmilch im Reifen immer der Menge entsprechen, die nach der ersten Fahrt im Reifen ist.

Deshalb bei einem neuen Reifen nach der ersten Fahrt immer kurz kontrollieren und bei Bedarf nachfüllen. Mit dem milKit Ventilsystem dauert das nur wenige Augenblicke - ganz ohne Sauerei und ohne den Reifen abzunehmen. Hier siehst du, wie es funktioniert.

Wie erkenne ich, ob mein Reifen wirklich dicht ist?

Nach der Montage fragst du dich vielleicht: „Hält das jetzt wirklich?“. Es gibt ein paar einfache Tests, um zu prüfen, ob dein Reifen zuverlässig abdichtet.

Sichtprüfung: Reifenflanke kontrollieren: Sitzt der Reifen gleichmässig im Felgenhorn, ohne Wellen oder Beulen?

Blasencheck: Mit etwas Seifenwasser die Reifenflanken und Speichenlöcher einstreichen. Wenn kleine Blasen aufsteigen tritt irgendwo Luft aus.

Hör- & Fühltest: Ein Zischen deutet auf Undichtigkeit hin. Reifen nach dem Aufpumpen kräftig drücken. Wenn er sofort merklich weicher wird, ist er noch nicht dicht.

Dichtmilch-Verteilung: Nach dem ersten Aufpumpen den Reifen kräftig schütteln und drehen, am besten waagerecht in alle Richtungen. Das sorgt dafür, dass die Milch überall hinkommt. Danach mach eine kurze Probefahrt (1–2 km), das hilft enorm: Die Milch verteilt sich und verschliesst Mikroporen.

Druck halten: Den Luftdruck nach dem Aufpumpen notieren. Nach ein paar Stunden oder über Nacht kontrollieren: Nur leichter Druckverlust (0,2–0,5 bar) ist normal. Deshalb auch vor jeder Fahrt Luftdruck checken und ggf. etwas nachpumpen. Bei starkem Druckabfall das Leck suchen und ggf. Milch nachfüllen. Sitzt der Reifen auch wirklich sauber im Felgenhorn?

Nachkontrolle: Vor allem bei neuen Reifen: Nach der ersten Fahrt Dichtmilch noch einmal prüfen. Viele, vor allem neue Reifen „schlucken“ anfangs etwas Dichtmilch, da diese oftmals in den Poren versickern, Eventuell muss nachgefüllt werden.

Hinweis: Auf jeder milKit-Dichtmilchflasche findest du Empfehlungen, wie viel Dichtmilch du für welchen Reifentypen benötigst. Diese Menge sollte nach der ersten Fahrt noch im Reifen drin sein.

Tipps vom Profi: Mit Systemen wie dem milKit Ventilsystem (hier zum Shop) lässt sich das ohne Reifen-Demontage super einfach checken.

Wie viel Dichtmilch muss ich in den Reifen füllen?

Empfohlene Dichtmilch-Mengen bei milKit Dichtmilch:

  • Road / Gravel: 60–80 ml
  • 26” MTB: 60–80 ml
  • 27.5” MTB: 80–100 ml
  • 29” MTB: 100–120 ml
  • 32” MTB: 110–140 ml

Wichtig: Diese Mengen sollten nach der ersten Fahrt effektiv noch im Reifen vorhanden sein. Neue Reifen „schlucken“ anfangs Dichtmilch, weil die Karkasse noch nicht mit einem Dichtfilm versehen ist und Milch in die Poren einzieht – oft unbemerkt.

Deshalb bei neuen Reifen eher etwas grosszügiger befüllen und nach der ersten Fahrt unbedingt kontrollieren und bei Bedarf nachfüllen.

Woran erkenne ich, dass die Dichtmilch verklumpt?

Grundsätzlich lässt sich das erst dann definitiv sagen, wenn man den Reifen öffnet und man die dafür typischen gummiartigen Klumpen im Reifen findet. Wenn man beim langsamen Fahren jedoch bereits ein dumpfes Klopfen oder ein waberndes Schlagen hört, sind das bereits ein konkretes Anzeichen dafür, dass die Milch verklumpt ist. Auch leichte Vibrationen – ausgelöst durch herumschleudernde Klumpen – sind ein Indikator dafür, dass die Milch schleunigst gewartet werden sollte.

Hat man genügend „frische“ Milch im Reifen, so vernimmt man in der Regel ein typisches Schwappen.

Was mache ich, wenn das Dichtmittel verklumpt oder austrocknet?

Kurz gesagt: Verklumpte Milch ist ein Zeichen, dass das System nicht mehr zuverlässig funktioniert. Bei vielen Herstellern kann das vorkommen, bei milKit jedoch nicht.

Mit regelmässiger Kontrolle und dem richtigen Dichtmittel bleibt dein Tubeless-Setup dauerhaft sauber und zuverlässig dicht.

Hintergrund: Wenn die Tubeless-Dichtmilch verklumpt, verliert sie ihre Wirkung und kann Löcher oder Poren nicht mehr zuverlässig abdichten. In diesem Fall hilft nur: Reifen öffnen, alte Milchreste sorgfältig entfernen und frische Dichtmilch nachfüllen. Besonders hartnäckige Klumpen können mit warmem Wasser oder Isopropanol gelöst werden. Wichtig ist, dass Felge, Reifen und Ventil danach wieder sauber und trocken sind, bevor neue Milch hineinkommt. Bei der milKit Dichtmilch musst du dir darüber keine Sorgen machen: Sie ist so formuliert, dass sie nicht zu Gummiklumpen aushärtet, sondern selbst im ausgetrockneten Zustand elastisch bleibt und keine festen „Bälle“ bildet, die im Reifen herumrollen. Das macht die Pflege deutlich einfacher und verhindert, dass Reste im Ventil oder in der Felge hängenbleiben.

Wie reinige ich Reifen und Felge von Dichtmilch?

Je nach gewählter Dichtmilch geht die Reinigung einfacher oder schwieriger von der Hand. In der Regel lässt sich Milch, die sich noch nicht hartnäckig festgesetzt hat, recht gut mit Wasser und einem Schwamm / einer Bürste reinigen.

Eingetrocknete Dichtmilch kann man mit warmem Wasser aufweichen – dann lässt sie sich in der Regel gut manuell entfernen. Bei besonders hartnäckigen Klumpen empfiehlt es sich, Isopropanol oder einen speziellen Dichtmilchentferner zu verwenden. Wichtig ist, dass Felge, Reifen und Ventil danach wieder sauber und trocken sind, bevor neue Milch hineinkommt.

Wie entsorge ich Dichtmilch?

Wir empfehlen, die Dichtmilch zunächst vollständig eintrocknen zu lassen, indem man flüssige Reste auf ein Stück Karton oder Papier giesst. Die getrocknete Masse verhält sich dann ähnlich wie Gummi und kann problemlos über den Hauskehricht / Restmüll entsorgt werden. Das gleiche gilt für grössere Mengen Dichtmilch – bitte nicht flüssig in den Abfluss schütten. Auch hier empfiehlt es sich, die Milch zunächst in einer Schale oder einem Behälter eintrocknen zu lassen, bevor man sie im Restmüll entsorgt. Wenn man besonders sorgfältig sein möchte, kann man Dichtmilch auch beim lokalen Entsorgungshof als nicht gefährlicher Chemieabfall abgegeben werden.

Kann ich milKit Original Sealant und die Road & Gravel Dichtmilch mischen?

Grundsätzlich empfehlen wir nicht, zwei verschiedene Dichtmittel zu mischen – insbesondere nicht, wenn sie von unterschiedlichen Marken stammen. Das führt häufig zu einer Mischung, die nicht optimal funktioniert und im Reifen zu unerwünschten Rückständen oder Verschmutzungen führen kann.

Beide Produkte - das milKit Original Sealant und das milKit Road & Gravel Sealant - basieren zwar auf denselben Grundkomponenten (Wasser und synthetisches Latex), weshalb ein Mischen grundsätzlich möglich ist. Jedoch ist jede Milch für sich so formuliert, dass sie ihr optimales Verhältnis aus Flüssigkeit und Partikeln eigenständig erreicht. Durch das Mischen wird dieses Gleichgewicht gestört, weshalb wir empfehlen, bei einer Milch zu bleiben.

Worin liegen die Unterschiede zwischen dem milKit Original Sealant und der milKit Dichtmilch für Road & Gravel?

Optimierte Partikel für hohe Drücke:
Die Road & Gravel Dichtmilch enthält speziell abgestimmte Partikel, die auch bei höheren Reifendrücken zuverlässig abdichten. Das ist besonders wichtig bei schmaleren Road- und Gravel-Reifen. Aber keine Sorge: Auch das Original Sealant dichtet unter hohen Drücken zuverlässig ab.

Flüssigere Zusammensetzung für längere Haltbarkeit:
Zudem ist die milKit Road & Gravel Dichtmilch etwas flüssiger formuliert. Dadurch bleibt sie länger funktional im Reifen und trocknet weniger schnell aus. Vor allem bei hohen Temperaturen und einem heissen Bodenbelag - was das Austrocknen von Dichtmilch tendenziell fördert - ist das ein grosser Vorteil.